Mein Name ist Manuel und ich betreibe die Seite vorbelastet.de weil für mich Tuning sowas wie Gesetz ist. Hier bekommt ihr jetzt einen kleinen Einblick zu meiner Person und meinem Werdegang.

 

Das hier bin ich
  • Ich wurde am 10.08.1980 im Wallfahrtsort Altötting geboren,
  • aufgrund meines Geburtstages erst mit 7 eingeschult,
  • mit 11 Jahren habe ich nach der Grundschule in die Realschule gewechselt,
  • mit 17 Jahren ging’s weiter aufs Wirtschaftsgymnasium, abgebrochen nach einem Jahr – ich wollte arbeiten,
  • mit 18 dann Beginn einiger Gelegenheitsjobs, ich war mit unschlüssig wohin mein Weg gehen sollte und was die Zukunft bringen würde,
  • mit 18 ein halb startete ich den ersten Versuch einer Berufsausbildung zum KFZ Lackierer, abgebrochen nach einem Jahr, betriebsinterne Spannungen konnten nicht beigelegt werden,
  • mit 19 ein halb Arbeitsbeginn bei einer Zeitarbeitsfirma,
  • mit 20 verwirklichte ich einen Traum, 4 jährige Verpflichtungszeit bei der Bundeswehr, dort Ausbildung zum Scharfschützen und Geschützbesatzung PzH2000 sowie BW Kraftfahrer in Neunburg vorm Wald beim PzArtBtl. 115,
  • mit 24, nach Beendigung meiner Dienstzeit, habe ich in Stuttgart eine Einstiegsqualifizierung zum Bürokaufmann begonnen,
  • mit 24 ein halb stand die fristlose Kündigung meinerseits in Stuttgart nach 3 Monaten ohne Gehalt an, Insolvenz des Betriebes folgte kurz darauf,
  • nahtloser Übergang zu einer heimatnahen Firma und Abschluss der Einstiegsqaulifizierung,
  • 25 – 28 Lebensjahr Berufsausbildung zum Kaufmann im Gesundheitswesen
  • 28 und noch immer aktuell Kaufmann im Gesundheitswesen

Das war der schulische und berufliche Teil, wie kam ich aber zum Tuning. Ausgelöst hat das ganze mein Vater ein Multitalent von dem ich wahrscheinlich sehr viel in den Genen trage. Wie hat er das ganze ins Rollen gebracht?

Mit 15 Jahren gab es das erste motorisierte Spielzeug, eine Vespa PK50S in rot. Der Roller war nicht mehr fahrfähig, erste Diagnose Motorschaden durch Kolbenfresser. Also saß ich mit 15 in der Garage und hab den Roller komplett zerlegt, alles saubergemacht die Karosserie entrostet modifiziert und neu lackiert – in schwarz hochglanz. Danach das Ganze Teil wieder zusammengesetzt und siehe da der Roller lief wieder. Zum Leidwesen meines Vaters 20 Km/h schneller als seiner. Das war der Grundstein zu allem, ein halbes Jahr später trat der Motorschaden am Roller dann wirklich ein was für mich die Möglichkeit war einen 136ccm Rennsatz von Malossi zu verbauen. Nachdem alles entsprechend angeglichen und umgebaut war erreichte der Roller 140 Km/h, ganz ordentlich für einen knapp 17 jährigen.

Kurz vor meinem 18ten Geburtstag ereilte den Roller und mich ein böses Schicksal, nächtlicher Unfall bei regennasser Fahrbahn. Ich bin mir sicher dass der Roller daraufhin ein Totalschaden war, das ließ sich aber nie genauer kontrollieren, er wurde in der Nacht nach dem Unfall vom Unfallort gestohlen.

Zu diesem Zeitpunkt stand mein erstes Auto, ein alpinweisser Golf 2 GL Automatik mit 75 PS schon bereit. An diesem wurden bereits vor Führerscheinerwerb die Scheiben in tiefschwarz getönt, ein Sportauspuff von Supersprint verbaut und und und... Damals begann alles im Kleinen. Der Golf verließ mich nach 3 Monaten auch schon wieder. Eine kurze Unachtsamkeit führte zum Ende an einem Baum.

Mein erster nach der Zerstörung und bereits geschlachtet

Danach folgte mein 2ter, ein Mazda 323, ebenfalls 75 PS, Motorschaden nach 4 Wochen, auch hier bereits mit kleineren Modifikationen begonnen, auf dem Bild ist das Auto allerdings schon defekt und einige Teile verkauft
Hierauf folgte ein Golf 2 mit 75 PS diesmal kein Automatik. Das wurde mein erstes großes Projekt. Zeitgleich hatte ich einen GT Spezial als Ersatzteilespender. Hier der Golf in der Entwicklungsphase..

Nachdem der Golf zeitweilig nur zu Umbauzwecken stand musste was Fahrbares her, ein Renault 5 mit 55 PS. Mit Anschaffung des Renaults verschwand mein Golf in der Garage die er erst wieder beim Verkauf verließ. Der Renault verließ mich nur 2 Wochen nach der Anschaffung aufgrund von Zentralelektrikschaden.

Mittlerweile war ich der Ansicht, dass ich mehr Leistung brauche, es musst was Großes mit PS her. Es wurde ein Fahrwerks und Motortechnisch überarbeitetes 2,2 Liter Audi Typ 81 GT Coupé mit 170 PS. Das Auto hat mich ebenfalls nicht lange später verlassen. Hier war es Rostbedingt, der Wagen lief bis zum bitteren Ende einwandfrei hatte jedoch mehrere Durchrostungen und final einen Dämpferschaden. Alles in allem wären mehr als 10000 DM fällig gewesen um das Auto zu richten, eine Summe die ich nicht aufbringen konnte.

Das war er:

Nachdem ich das Coupé schweren Herzens auf den Schrott gebracht hatte kreuzte mein Weg den eines weiteren Coupés. Wieder ein 2,2 Liter jedoch Serie mit 139 PS. Das Ding war gesehen und gekauft. Er begleitete mich auch relativ lang, die Trennung erfolgte anfangs meiner Bundeswehrzeit. Die Diagnose damals war, Getriebeschaden, nach Verkauf des Wagens stellte sich heraus das es nur die Druckplatte der Kupplung war die den Dienst quittiert hatte.

Unter Zugzwang habe ich dann im Urlaub nach einem zuverlässigen Langstreckenauto gesucht. Es wurde mein A4 2,4 V6, im Dezember 2000 wechselten die Schlüssel und Papiere den Besitzer. Der Audi war damals ein Jahreswagen, hatte das Alter von einem Jahr knapp überschritten und der Vorsatz war, der bleibt Serie. Das hat nicht geklappt. Der Audi ist mittlerweile seit 8 Jahren in meinem Besitz und hat mich nie hängen lassen, befindet sich hier in der Dokumentation und den Medien. Amtliches Kennzeichen TÜ-V277 mit Saisonzulassung über den Sommer. Man kann ihn durchaus als mein Flaggschiff bezeichnen.

Zustand Sommer 2008

Der Zufall hat mir im Sommer 2007 dann meinen Golf 2 zugespielt. Mit über 200000 Km Laufleistung stand der letzte Weg an. Der Wagen sollte Privatgrund verlassen und auf den Schrott wandern. Da es sich bei den Besitzern um gute Freunde handelt war eine Besichtigung und anschließende Schenkung des Wagens ein Glücksgriff für mich. Den Winter 2007/2008 versüßte mir der Golf mit einigen Überraschungen. Nachdem über den Winter enorm viel Arbeit in den Golf investiert wurde habe ich mich entschlossen ihm einen zweiten Sommer zu schenken. Das Auto wird generalüberholt und bekommt einen neuen Motor – 16v G60. Amtliches Kennzeichen TÜ-V276, aktuell während dem Umbau nicht zugelassen. Nachzuvollziehen über die Dokumentation und Medien

Bild kurz vor Umbaubeginn 2008

Und der Letzte im Bunde ist der Polo, bis dato gibt es nicht viel zu sagen. Amtliches Kennzeichen TÜ-V273. Er kam als Alltagswagen und Ersatz für den Golf, verrichtet seine Aufgabe bis dato ohne Probleme. Es handelt es sich um einen Polo 86c 1,3 L G Kat mit 55 PS. Auch er blieb nicht original und hat sich etwas verändert. Ebenfalls nachvollziehbar über die Dokumentation und die Medien.

Polo während dem Umbau

Leider war dem Polo kein langes Glück vergönnt. Eine Kollision mit einem 40 Tonner beendete den Spaß bevor er richtig begonnen hatte. Der Rahmen des Polos am Heck war 7cm gewaltgekürzt. Also wurde zum Angriff geblasen und der ganze Polo ab April 2009 auf eine andere Karosserie umgebaut. Dazu umfassendes zeitgenössisches Tuning.

Polo nach dem Umbau

Das waren meine Verflossenen und meine aktuellen, eventuell gibt’s da noch einen oder 2 Zuläufe, ich liebäugle noch immer mit einem Audi GT Coupé, wieder ein Typ 81, und einem 68er Dodge Charger.

Das war mal mein Weg der mich hier her geführt hat...